Eine Heizungsanlage kann: "Mehr als nur warm!"



Von der Installation, über die Modernisierung und Sanierung von Heizungsanlagen bis hin zur Reparatur und Wartung – wir sorgen stets für wohlige Temperaturen in Ihren vier Wänden.

Ob im Neubau oder bei der Modernisierung: Bei uns erhalten Sie eine ausführliche Beratung, eine durchdachte Planung und eine Vielzahl moderner Heizungssysteme. Wir informieren Sie, warum der Einsatz moderner Heizsysteme empfehlenswert ist, was Sie dabei berücksichtigen müssen, welche Ersparnisse Sie dadurch erzielen können und welche Fördermittel Ihnen zur Verfügung stehen.





Mit unserem Fachwissen unterstützen wir Sie dabei, Ihre Wohnräume in warme, angenehm klimatisierte Wohlfühlräumen zu verwandeln. Unser besonderes Augenmerk liegt hierbei auf Energie sparenden, umweltschonenden, sowie komfortabel und leicht zu bedienenden Installationen. Mit starken Herstellern wie z.B.
Vaillant oder Wolf Heiztechnik bieten wir Ihnen schon Heute die Heizungslösungen für die Morgen an.  

Unsere Heizungssysteme im Überblick:

  • Gasbrennwert-Heizung
  • Ölbrennwert-Heizung
  • Festbrennstoff-Heizung
  • Holz-Pellet-Heizung
  • Hackschnitzel-Heizung
  • Wärmepumpe
  • Blockheizkraftwerk (BHKW)
  • Kontrollierte Wohnraumlüftung
  • Installation thermischer Solaranlage
  • Brennertechnik

Unsere Leistungen auf einen Blick:

  • Beratung, Planung und Ausführung von Heizungsanlagen
  • Heizung- und Sanitärinstallation inkl. Planung für Ein- und Mehrfamilienhäuser
  • Unterstützung bei der Beantragung von möglichen Förderprogrammen
  • Beantragung von behördlichen Genehmigungen wie Wärmepumpen-Bohrungen und Flächenkollektoren




1. Wann lohnt sich die Anschaffung eines Brennwertkessels?

Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes zeigt: Dass Durchschnittsalter deutscher Heizkessel liegt bei 24 Jahren. Im Gegensatz zu Rotweinen erhöhen Heizkessel ihre Qualität jedoch nicht mit zunehmendem Alter. Im Vergleich zu einem Standardkessel kann ein moderner Brennwertkessel pro Jahr mehr als zehn Prozent Energie sparen. Wenn ihr Kessel älter als 15 Jahre alt ist, rät die Stiftung Warentest deshalb zum Tausch.

In unserer Beispielrechnung können Sie sehen, wie viel Energie sie jedes Jahr mit einer neuen Heizung einsparen können und wie lange es dauert, bis sich die Investitionen amortisiert haben. Mit dem ModernisierungsCheck können Sie auch für Ihr Haus berechnen, wieviel Sie mit einem Kesseltausch sparen würden.

2. Wie teuer ist eine Brennwertheizung?

Die Preise für Gas-Brennwertkessel liegen – je nach Hersteller und Ausstattung – zwischen 4.500 und 8.000 Euro zuzüglich Montage. Öl-Brennwertkessel sind etwas teurer. Wenn Sie sich darüber hinaus für die Installation einer Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung entscheiden, müssen Sie mit höheren Investitionskosten zwischen 15.000 und 20.000 Euro rechnen – der Einspareffekt ist allerdings auch um ungefähr zehn Prozent höher.

3. Gibt es Besonderheiten beim Einbau des Brennwertkessels?

Da Brennwertkessel die Kondensationswärme aus den Abgasen nutzen, sind die Abgastemperaturen so niedrig, dass sich viel Kondenswasser bildet. Damit die entstehende Feuchtigkeit den Schornstein nicht schädigt, muss ein spezielles Kunststoff- oder Edelstahlrohr installiert werden. Dieses kann oftmals einfach in den vorhandenen Schornstein eingezogen werden. Wenn Sie den alten Schornstein nicht nutzen möchten, können Sie das Abgasrohr auch anders nach oben ins Freie führen. Lassen Sie sich die verschiedenen Optionen für die Modernisierung ihres Schornsteins einfach von Ihrem Schornsteinfeger erklären.

Darüber hinaus benötigt der Brennwertkessel einen Abwasseranschluss, da das anfallende Kondenswasser in die Kanalisation abgeführt werden muss. Täglich können mehrere Liter Kondensat anfallen, der Ablaufschlauch lässt sich aber meistens problemlos an das vorhandene Abwassersystem anschließen. Bei Brennwertkesseln größerer Leistungsdimensionen ist aufgrund der größeren Mengen leicht sauren Kondensats unter Umständen eine zusätzliche Neutralisationseinrichtung erforderlich.


4. Förderungen 

Keine andere Energiesparmaßnahme ist so effektiv wie der Austausch einer 30 Jahre alten Ölheizung.

Die Investition verspricht nicht nur bis zu 40 Prozent Heizkostenersparnis, sondern auch eine hohe CO2-Reduktion und wird staatlich gefördert.

Kosten

10.000 Euro und mehr sind schnell zusammen, wenn der alte Ölkessel einer modernen Heizung weicht. Damit diese Investition sich schnell bezahlt macht, gibt es staatliche Fördergelder vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz Bafa, und der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW.

Förderer Bafa oder KfW?

Die Bafa fördert nur die Umstellung auf das Heizen mit Erneuerbaren Energien. Wer seine alte Heizungsanlage durch eine entsprechende Anlage ersetzt, kann mit hohen Zuschüssen rechnen.

Das Förderprogramm der Kfw ist breiter aufgestellt, bietet aber nicht so hohe Zuschüsse bei Einzelmaßnahmen. Während die Bafa ausschließlich Bargeld­auszahlung lei­stet, bekommt man von KfW in erster Linie günstige Kredite. Aber auch Geldleistungen in Form von Zuschüssen oder Tilgungs-Verzicht sind bei der KfW möglich, sofern man die Investitionssumme selbst aufbringt.

Normalerweise kann man nur von einer der beiden Stellen eine Förderung bekommen. Einzige Ausnahme: Sie sanieren das komplette Haus zum Effizienzhaus. Dann dürfen Sie bei der KfW und beim BAFA Geld beantragen. Mehr unter Förderung bei Sanierung.

Eine weitere Kombinationsmöglichkeit ist der Ergänzungskredit der KfW: Als Ergänzung zu Zuschüssen von der BAFA für kleinere Heizungsanlagen mit Nutzung von erneuerbaren Energien bietet die KfW einen zinsgünstigen Kredit zur Finanzierung an. Voraussetzung ist hier allerdings, dass die bestehende Heizungsanlage vor dem 01.01.2009 installiert wurde und auch das Baujahr des Hauses davor liegt.

Verschiedene Geldgeber

Je nach Art der neuen Heizung erhält man das Fördergeld an unterschiedlichen Stellen:

  • Die staatliche KfW-Bank fördert Heizungen mit fossilen Brennstoffen: Gas- und Ölbrennkessel, Blockheizkraftwerke und Fernwärmeanschlüsse.
  • Biomassen-Heizung, Solarthermie und einige Wärmepumpen werden auch von der KfW gefördert, wenn diese als Zusatz-Anlagen zur Gasheizung oder Ölheizung angeschafft werden.
  • Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) fördert nur Heizungen mit regenerativer Energie: Holzheizungen, Solarthermieheizungen und Wärmepumpen.

KfW fördert auch Montagearbeiten und Entsorgung

Die KfW fördert nicht nur die neue Heizung selbst, sondern auch eine Vielzahl von Nebenarbeiten. Darunter fallen etwa die Erneuerung des Schornsteins und die Entsorgung des alten Öltanks. Weitere förderfähige Kosten finden Sie in der KfW-Liste. In den meisten Fällen muss ein sachverständiger Energieberater die Förderung für Sie beantragen.

Förderfähige Kosten beim Heizungstausch (KfW-Liste)

  • Ausbau des Gas-/Öltanks einschließlich Entsorgung des alten Tanks
  • Ausbau der alten Heizung einschließlich Entsorgung
  • Austausch der Heizkessel und der Heizkörper
  • Einbau einer neuen Heizungsanlage
  • Austausch und Erneuerung der Fernwärme-Übergabestation
  • Anschlusskosten für Fernwärme (inklusive vom Antragsteller zu tragende Baukostenzuschüsse bei erstmaligem Anschluss an Fernwärme)
  • Installationskosten beim Anschluss an Versorgungsnetz
  • Fußbodenheizung (inklusive Fußboden)
  • Lieferung und Einbau der solarthermischen Anlage (nur bei Komplettsanierung und Unterstützung der Brennwerttherme)
  • Anschluss der solarthermische Anlage an das Warmwasser- und Heizsystem, inklusive Solarspeicher und Steigleitungen (nur bei Komplettsanierung und Unterstützung der Brennwerttherme)
  • Einbau von Steuerungs- und Regelungstechnik, notwendige Elektroarbeiten
  • Einbau einer hocheffizienten Umwälzpumpe oder einer hocheffizienten Zirkulationspumpe
  • Einbau oder Austausch von Thermostatventilen
  • Hydraulischer Abgleich des Zentralheizungssystems
  • Austausch oder Dämmung des Rohrsystems
  • Nebenarbeiten wie Austausch oder Anpassung von Fensterbänken und Fensternischen
  • Notwendige Maler-, Putz- und Wandverkleidungsarbeiten
  • Umstellung des Warmwassersystems bei Integration in die Heizungsanlage (inklusive notwendige Sanitärarbeiten, z. B. Austausch der Armaturen) 
  • Erneuerung des Schornsteins oder Erstellung von Steigsträngen inklusive Verkleidung
  • Einrichtung oder Neubau eines Heizraums bzw. eines Behälters für Biomasse (nur bei Komplettsanierung und Unterstützung der Brennwerttherme)
  • Notwendige bauliche Maßnahmen am Heiz- und Kesselraum

So kommen Sie an Zuschüsse von KfW und Bafa

Zuschüsse für Einzelmaßnahmen wie Gasbrennwertkessel, Öl- und Gas-Blockheizkraftwerke oder Fernwärmeanschlüsse beantragt ein Energieberater für Sie vor Installation bei der KfW. Die Obergrenze für den Zuschuss je Wohneinheit liegt bei 5.000 € (10% der Investition), sofern der Bauherr die Investitionskosten selbst aufbringt. Für das sogenannte "Heizungspaket" gibt es bei der KfW einen Zuschuss von bis zu 7.500 € je Wohneinheit (15% der förderfähigen Kosten). Es beinhaltet den Austausch veralteter Heizungsanlagen durch effiziente Anlagen in Verbindung mit einer optimierten Einstellung. Zuschüsse für Heizungen mit regenerativer Energie und Wärmepumpen-Heizungen beantragt der Hausherr direkt bei der Bafa, und zwar nach Einbau der Heizanlage. Die Zuschüsse liegen im Bereich von 1.500 € bis 4.500 € je Anlage plus Sonderboni. Über Details informieren wir auf unseren Seiten 

So kommen Sie an einen KfW-Kredit

Wer die Umbaukosten nicht selber aufbringen kann, dem gewährt die KfW einen zinsgünstigen Kredit mit tilgungsfreier Zeit. Den KfW-Kredit beantragt ein Energieberater zusammen mit der Hausbank, welche den Kredit auch ausbezahlt. Die KfW gewährt maximal 50.000 € je Wohneinheit, über eine maximale Laufzeit von 30 Jahren, zu günstigen Zinssätzen. Das erste bis dritte Jahr kann tilgungsfrei bleiben, vorzeitige Tilgungen sind möglich. Alternativ zur Bafa-Förderung ist auch ein Ergänzungskredit bei der KfW zur Finanzierung möglich.

Nicht gefördert werden:

  • Kachelöfen, Pelletöfen und Kamine ohne Anbindung an das zentrale Heizsystem.
  • Bafa-Förderung gibt es nur, wenn bei Inbetriebnahme der neuen Anlage bereits seit mindestens zwei Jahren ein anderes Heizungssystem installiert war.
  • KfW-Förderung gibt es nur bis Haus-Baujahr 2002
  • KfW-Ergänzungskredit gibt es nur bis Haus-Baujahr 2009

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